2415Bereits drei Wochen vor dem letzten Turnier geht es in die heiße Phase der SONen-Tour 2018. Jedenfalls für mich als Turnierdirektor. Da sitzt man vor der Gesamtübersicht der Tour und ist am Rätseln, wie viele Spieler wohl letztlich alle Turniere schaffen. Und wer bekommt eine Tasse für den besten Vereinsspieler? Also hochgerechnet und die Tassen in Auftrag geben. Und wieder die Diskussion mit dem Lieferanten: „Ja, es sollen genau diese sein“. Und wie alle Jahre wieder wird der Liefertermin verschoben. Und schon mal angekündigt, dass es den Typ Tasse wohl zukünftig nicht mehr geben wird. Schade, da könnte eine schöne Serie zu Ende gehen.

photo5390857115750476221Am Sonntag, dem 28.10.2018 trafen sich wieder die Plastikfreunde der Region zur Fortsetzung der legendären und familiären SONentourserie. Linden bietet bekanntlich einen kurzen, aber durch die Bäume, Büsche und die Wasserhindernisse relativ anspruchsvollen Parcours. Leider ist die Gutsparkbotanik inzwischen recht üppig, und so sind manche Bahnen doch sehr eng geworden. Eng wurde es auch ergebnismäßig zwischen den Teilnehmern.

Holger IlsedeWir haben es schon gut! Wo findet man sonst schon so viele Parcours in Deutschland wie in Südostniedersachsen. Das Mekka für Disc Golfer, Punkt! Natürlich bespielt auch ein ehrgeiziger Spieler im Laufe eines Jahres alle vorhandenen Plätze in unserer Region. Aber nicht ganz freiwillig, sondern eigentlich nur, um die Collector-Tour durchzuspielen. Sprich, jeder Disc Golfer hat insgeheim seinen Lieblingsparcours und die anderen, na ja, müssen halt z. T. gespielt werden.

IMG 1059Der frühe Vogel frisst bekanntlich den Wurm. Auf Disc-Golf übertragen heißt das, man sollte möglichst früh auf dem Parcours sein, um sich mit den Gegebenheiten der Anlage vertraut zu machen. So handhabte es jedenfalls Michael Hermenau, der bereits früh um 7 Uhr morgens durch den Seeliger Park schlich, angeblich auf der Suche nach einer Bäckerei und warmem Kaffee. Kein Spieler war früher da! In Wahrheit hat er sich wohl die 18 Bahnen genau eingeprägt, denn MiTi, wie ihn die meisten wegen seines früheren Jungennamens immer noch nennen, war bei der 10. Auflage der Wolfenbüttel Open der strahlende Sieger. Mit insgesamt nur 93 Würfen, dabei die Hot Round des Tages von 46 am Nachmittag, distanzierte der Funate aus Hannover Ole Blisginn (Helmstedt Eagles/97) und Maik Groneuer (Tee-Timers Wolfenbüttel/99) relativ deutlich und gewann so die Jubiläumsausgabe des Wolfenbütteler Turniers.

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