DiscgolfAltenauLange ist es eher ruhig um den Bergparcours in Altenau geblieben. Viele Discgolfer der Region und von Außerhalb kennen den Parcours und schätzen seine Einzigartigkeit, aber durch seine zentrale Harz-Lage wird er vergleichsweise eher selten bespielt. Dies wollen wir nun ändern und bescheren Altenau am 26. und 27.10. gleich ein komplettes Wochenende voller Discgolf: Am Sonntag erlebt der Harz seine Premiere bei der German Tour und 52 Spieler haben die Chance von 8-16 Uhr die drei Runden auf dem auf 13 Bahnen erweiterten DiscGolf Bergparcours unterhalb der Hercynia-Schanze zu absolvieren und um GT-Punkte und das eigene PDGA-Rating zu kämpfen. Unterstützt werden sie dabei von der Kristall-Therme Altenau, die die Spieler in der Mittagspause versorgen wird. Wie bei allen Turnieren sind Zuschauer auch hier herzlich willkommen.

68943902 2220568948240949 7769474192105275392 n...to the top und zur Reiterwiese, if you wanna rock´n´roll. Wer als Discgolfer in den Genuss des chinesischen Buffets beim „Wok In“ kommen will, weiß, dass er diesen beschwerlichen Weg bei den WF Open mehrfach zurücklegen muss, mindestens 4x, maximal 8x in einem Turnier.

IMG 1059Der frühe Vogel frisst bekanntlich den Wurm. Auf Disc-Golf übertragen heißt das, man sollte möglichst früh auf dem Parcours sein, um sich mit den Gegebenheiten der Anlage vertraut zu machen. So handhabte es jedenfalls Michael Hermenau, der bereits früh um 7 Uhr morgens durch den Seeliger Park schlich, angeblich auf der Suche nach einer Bäckerei und warmem Kaffee. Kein Spieler war früher da! In Wahrheit hat er sich wohl die 18 Bahnen genau eingeprägt, denn MiTi, wie ihn die meisten wegen seines früheren Jungennamens immer noch nennen, war bei der 10. Auflage der Wolfenbüttel Open der strahlende Sieger. Mit insgesamt nur 93 Würfen, dabei die Hot Round des Tages von 46 am Nachmittag, distanzierte der Funate aus Hannover Ole Blisginn (Helmstedt Eagles/97) und Maik Groneuer (Tee-Timers Wolfenbüttel/99) relativ deutlich und gewann so die Jubiläumsausgabe des Wolfenbütteler Turniers.

DSC 0424Gute Nerven hat Dennis Kubin aus Hannover zweifelsohne. Musste er bei den 8. Wolfenbüttel Open auch haben, denn wer um kurz nach 8 Uhr noch zu Hause im Bett liegt, der hat ein zeitliches Problem, wenn er um 9.15 Uhr pünktlich zum Tee-Off im knapp 90 km entfernten Seeliger Park am Abwurf stehen will. Im Laufschritt zog der Pädagoge nach famoser Fahrt im Wohnmobil deshalb an der Turnierdirektion vorbei und zückte eine Scheibe hervor, um gerade noch rechtzeitig seinen ersten Wurf auszuführen. Nur gut, dass er zufällig an Bahn 1 starten konnte, jede andere Bahn hätte für Kubin Strafwürfe bedeutet.